Wo ist eigentlich meine Pollen-Allergie?

März und April sind für mich als Allergik­er nor­maler­weise ziem­lich öde Monate – an Sport und Bewe­gung im Freien ist kaum zu denken, da ich gegen Hasel, Erle und Birke aller­gisch bin. Die Pollen dieser Früh­blüher führen zu unan­genehmen Fol­gen wie juck­ende Augen, rin­nende Nase und auch Hus­ten­reiz.

Heuer war seit langem das erste Jahr, wo alle diese Symp­tome aus­ge­blieben sind – nicht ein­mal meinen Nasen­spray, den ich mir im März aus der Apotheke geholt habe, habe ich ver­wen­det.

Wie kommts?

Im Herb­st hat mir Son­ja erk­lärt, ich soll doch im Win­ter jeden Tag einen Löf­fel Waben­honig essen. Sie meinte, im Waben­honig sind die ganzen Pollen enthal­ten und das würde Allergik­ern helfen. Ich war mehr als skep­tisch – ich hat­te früher schon andere Kuren gegen die Allergie aus­pro­biert, aber geholfen hat­te keine.

So dachte ich mir „Nutzts nix, schads nix!“ und habe brav über den Win­ter meinen Honig gelöf­felt. Da er mir sowieso gut schmeckt, war das keine große Sache für mich. Ich war mehr als erstaunt, als ich im Früh­jahr per­ma­nent auf die Symp­tome mein­er Allergie gewartet habe – sie sind heuer erst­mals nicht gekom­men. Ich werde es jeden­falls näch­stes Jahr wieder aus­pro­bieren!

Dieter Weitz

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