Über mich

Ich hat­te den Wun­sch etwas für die Bienen und die Natur zu tun. Begonnen hat es dann 2013 mit ein­er Bienenkiste. Ich besuchte ein Bienenkistensem­i­nar und stellte bald fest, dass für die Imk­erei wesentlich mehr Wis­sen erforder­lich ist. So begann ich 2015 mit der Aus­bil­dung des Imk­er­fachar­beit­ers, die ich im Sep­tem­ber 2016 mit Ausze­ich­nung abschloss.

Mit­tler­weile habe ich 10 Bienen­völk­er und bin auf War­ré Beuten umgestiegen.

Was sind Warré Beuten?

Ein­er der wichtig­sten Punk­te ist für mich die art­gerechte, wesens­gemäße Bienen­hal­tung. Die War­ré Beute wurde von einem franzö­sis­chen Pfar­rer auf der Grund­lage des natür­lichen Ver­hal­tens der Biene entwick­elt. Es han­delt sich dabei um ein qua­dratis­ches Zargen­sys­tem aus Holz mit den Maßen 300x300x210mm. Damit haben die Bienen das Gefühl in einem hohlen Baum zu wohnen – so wie sie es schon viele Mil­lio­nen von Jahren gewohnt sind. Sie ist wesentlich klein­er als herkömm­liche Mag­a­zine und daher nicht gerne ver­wen­det, weil es natür­lich auch weniger Ertrag bringt. Ein weit­er­er wichtiger Punkt ist, dass die Bienen ihre Natur­waben bauen dür­fen und wir so wenig als möglich in ihr Leben ein­greifen oder sie stören. Für die Über­win­terung bleibt ihnen auch ein Großteil des eige­nen Honigs.

Presshonig

Unser Honig wird nicht geschleud­ert, son­dern san­ft durch mehrere Siebe gepresst. Durch dieses Ver­fahren sind der Nährw­ert und die Min­er­alien deut­lich höher. Auch der Pol­lenge­halt ist im Presshon­ig fast sechs Mal so hoch wie im Schleuder­honig und damit ist er beson­ders gut für Allergik­er geeignet.

Beim Pressen wird der Honig nicht so klar gefiltert, son­dern bleibt „naturtrüb“. Das Pressen des Honigs ist die älteste Meth­ode, Honig zu gewin­nen. Schon in der Steinzeit pressten die Men­schen die Waben — allerd­ings mit ihren Hän­den — aus.